Zu Tisch #119 Brettspiel Eindrücke mit Gast Gunnar

Herzlich willkommen und einen schönen Sonntag. Heute an dieser Stelle ein ganz spezielles Zu Tisch. Wir hatten Besuch von Gunnar zum Dauerzocken. Das dabei in der Masse nicht viel auf dem Tisch landet aber einiges komplexes mit höherer Spielzeit war klar. Also anschnallen, denn dieses Zu Tisch ist genau in der Hälfte geteilt. Zusätzlich zu zwei Titeln, die eher auf dem breiteren Markt zu Hause sind, wenn auch eher für die Freaks dort, wird zweimal sehr tief in die Nische gekrochen. Seht selbst.

Spiele schon vorher sehen? Klick! (Zeitstempel)
Black Angel 1:14 Gloomhaven 7:55 Great War Commander 11:37 Bleeding Kansas 16:51

Über Christoph 662 Artikel
Christoph, Ü40 Pädagoge und im Hobby leidenschaftlicher Brett- und Rollenspielfan. Comics und viele Sachbücher mit geschichtlichen Themen aller Art runden den Alltag ab. Am liebsten durchsetzt von verzerrtem Garage Rock aus den 60igern oder aktuell (aber verzerrt). Ehemals mit dem professionellen Verkauf von Spielen beschäftigt reicht das bloße am Tisch sitzen und spielen seit Neustem nicht mehr aus. Das Ergebnis sieht man hier. Ach so: Von Technik, keine Ahnung.

1 Kommentar zu Zu Tisch #119 Brettspiel Eindrücke mit Gast Gunnar

  1. Hallo Chris,
    zunächt einmal ein riesen Lob für euren tollen Kanal, der sich durch deine fundierten Beiträge doch deutlich von vielen anderen Brettspielkanälen abhebt.
    Nach deinem Beitrag zu “Great War Commander” habe ich mir das Spiel umgehend bestellt; mein erstes war game!
    Da mein Sohn (22) seit über 5 Jahren intensiv “Hearts of iron” auf dem PC spielt, war er natürlich genau so gespannt auf dieses Brettspiel.
    Nach intensivem Regelstudium, unterstützt durch die hervorragenden Vidios von “Harsh Rules” haben wir dann gestern das Szenario 1 “birth of a legend” gespielt.
    Nach 4 Stunden haben wir dann, aus anderen terminlichen Gründen, abgebrochen! Bis dahin hat es noch keine Seite geschafft auch nur ein Einheit des Gegners zu eliminieren, da die Verteidigungsgrundwerte (Moral+Deckung+Boni) immer höher waren, als die Angriffswerte (auch mit der Feuersalve/Firegroup). Man muss schon erhebliches “Würfelglück” haben, um einen Schaden zu erreichen. Der Gegner spielt dann eine “Recover-Karte” und ist wieder geheilt. Das ist schon frustierend, weil man ja auch keine Siegpunkte bekommt!!
    Das Spiel ist mit 2 Stunden Spielzeit angegeben, das halte ich für stark untertrieben. Nach 4 Stunden hatten wir den “Timemarker” genau 3 mal weiterschieben können, einmal Timeevent, zweimal Fatedeck leer. Somit hätten wir noch mindest 4 Stunden spielen müssen, um überhaupt in die Nähe des Suddendeath zu kommen.
    Mich würde mal interessieren, wie das bei deinen beiden Partien gewesen ist; war das jetzt bei uns wirklich 4 Stunden “Würfelpech”? Ihr habt 2 Partien gespielt, in 8 Stunden, wie endeten die Partien, durch Suddendeath, oder durch andere Bedingungen?
    Verständnisfrage zu den Szenariozielen:
    Auf dem Sezenariobogen steht ja keine Zielbedingungen für die jeweilige Fraktion. Dort steht “Hold the Town”, die Franzosen dürfen nicht die gegnerische Grundlinie überwinden um Siegpunkte zu generieren.
    Ein mögliches Spielende ist ja, wenn die letze Einheit freiwillig die gegnerische Linie überwindet. Ist das Ziel der Deutschen, den Spielplan über “J1” und “M1” zu verlassen? Oder die Stadt einzunehmen? …oder eins von Beiden? .. kann ich mir das als “Deutscher” aussuchen? Ich meine ja, mein Sohn meinte, “Hold the Town” bedeute, man muss auf dem Spielfeld bleiben und die Stadt erobern, den wenn die Deutschen durchmarschieren, haben die Franzosen ja die Stadt gehalten und somit ihr Ziel erreicht ?!?!

    Würde mich über deine Meinung freuen.

    Schöne Grüße aus NRW

    Detlef

    P.S.
    wollte Dir das eigentlich über die Kontaktfunktion zusenden, das funktioniert aber nicht.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*