Trismegistus

Würfel!!! Ich mag die Dinger, auch wenn man sie einfach nur würfelt, sind sie als Glücksfaktoren, Storytelling-Elemente oder oder oder, nicht weg zu denken. Wenn man in knallharten und auch trockenen Euros aber Würfel einsetzt, dann muss da etwas mehr passieren als Manipulation durch Modifikatoren. Aus Italien kommen seit Jahren jedes Jahr (vornehmlich im Herbst) neue Ideen auf den Markt, was man mit den oft gescholtenen Klötzen so alles machen kann. Die Möglichkeiten der Custom Dice haben dieses Feld dann nochmals erheblich erweitert, und so bietet auch Trismegistus neben einer relativ trockenen, Struktur wieder Würfel Drafting und Würfelnutzung, mit einigen neuen Ideen, oder alten Ideen neue aufbereitet, aber auf jeden Fall was mit Würfel und ohne allzu viel Glück. Seht selbst!

Spielerzahl: 1 – 4
Spieldauer: 90 – 120 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Autor: Federico Pierlorenzi, Daniele Tascini
Verlag: Giant Roc
Wir bedanken uns für das Rezensionsexemplar


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Trismegistus
  • Unsere Wertung: - 7.5/10
    7.5/10

Kurzfassung

Pro
- hoch verzahntes Würfelsystem. Jede Entscheidung erfolgt aus einer Fülle von Abhängigkeiten und Dilemmata
- wenn es dann am Laufen ist, sind spannende und schön herausgespielte Komboszüge möglich, das macht enormen Spaß
- es ist immer wieder faszinierend wie Würfel auf die verschiedenensten Arten eingesetzt können
- in jeder Besetzung gleich bleibend, Reaktionstoken sorgen für etwas Miteinander
Contra
- die Regeln sind ein Graus. Erster Aufbau hat mit Unterstützung fast 2 Stunden gedauert.
- Oftmals sehr behäbig bis es anläuft. In dieser Phase sammelt relativ genretypisch Ressourcen. Die Art und Wiese und der verzahnte Weg dorthin machen mir persönlich Spaß, können andere aber stören
- Die verschiedenen Alchemisten wirken sich mit ihren unterschiedlichen Boni nicht groß auf die Spielweise auf
- Manche Publikationskarten gehören in den Schredder und nicht in die Schachtel, geschweige denn auf den Tisch

7.5/10
Über Christoph 752 Artikel
Christoph, Ü40 Pädagoge und im Hobby leidenschaftlicher Brett- und Rollenspielfan. Comics und viele Sachbücher mit geschichtlichen Themen aller Art runden den Alltag ab. Am liebsten durchsetzt von verzerrtem Garage Rock aus den 60igern oder aktuell (aber verzerrt). Ehemals mit dem professionellen Verkauf von Spielen beschäftigt reicht das bloße am Tisch sitzen und spielen seit Neustem nicht mehr aus. Das Ergebnis sieht man hier. Ach so: Von Technik, keine Ahnung.

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