Crystal Palace Rezension

Crystal Palace hatten wir gute 14 Tage vor der Messe schon in der Post. Heiß Dice Placer noch dazu mit London Thema sind bei uns natürlich mehr als heiß erwartet. Erleichternd hinzu kommt das mit Carsten Lauber ein echter Sympath an den Reglern gesessen hat. Das Spiel war lange in der Mache bis es dann schließlich seinen Weg auf die Tische finden konnte und so auch auf unserem gelandet ist. Von der ersten Partie an hat uns das Spiel… Aber ich will hier jetzt gar nicht spoilern. Aber wenn selbst Mirkos Frisur nach einer Partie durcheinander ist? Was soll ich sagen? Seht selbst!

Spielerzahl: 2 – 5
Spieldauer: 90 -150 Minuten
Alter: ab 14 Jahren
Autor: Carsten Lauber
Verlag: Feuerland Spiele
Rezensionsexemplar

Crystal Palace Rezension
  • Unsere Wertung: - 9/10
    9/10

Kurzfassung

Pro

- klassisches Heavy Euro mit Management Anklängen die an große Wirtschaftsspiele erinnern lassen
- Kreditsystem ist spitze und ein Denkmal an einige Martin Wallace Spiele
- fordernd was das Einkommen angeht
- planungsintensiv was die Würfel angeht
- Würfel einstellen und bezahlen ist ein großartiges Prinzip
- auch der Würfeleinsatz sucht seines Gleichen
- ein großartiges System aus Dilemma und alles trotzdem irgendwo selbst in der Hand zu haben
- Thema, wenn auch nicht an jeder Ecker vorhanden sehr schön
- skaliert perfekt in jeder Spielerzahl
- durch die Teilung in kleine Boards sehr schnell auf die Spielerzahl anzupassen, ohne mit ständig verrutschenden Überlegern zu arbeiten
- Variationen die Abwechslung bringen, aber nicht jedes Mal das Spiel auf den Kopf stellen
- Spitzen Anleitung und Ikonographie

Contra
- Könnte Spielern, die eine Aversion gegen Downtime haben gerade in der Einstellungsphase der Würfel in der falschen Runde übel aufstoßen
- das Aktienthema hätte etwas komplexer eingebaut werden können, aber das ist jammen auf hohem Niveau

9.0/10
Über Christoph 670 Artikel
Christoph, Ü40 Pädagoge und im Hobby leidenschaftlicher Brett- und Rollenspielfan. Comics und viele Sachbücher mit geschichtlichen Themen aller Art runden den Alltag ab. Am liebsten durchsetzt von verzerrtem Garage Rock aus den 60igern oder aktuell (aber verzerrt). Ehemals mit dem professionellen Verkauf von Spielen beschäftigt reicht das bloße am Tisch sitzen und spielen seit Neustem nicht mehr aus. Das Ergebnis sieht man hier. Ach so: Von Technik, keine Ahnung.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*